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CDU Krisen und Empörung im Kanzleramt

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"Dürftest du nie zulassen": Zwei Experten zerpflücken Auftreten von CDU-Politikern in Doku

"Dürftest du nie zulassen": Zwei Experten zerpflücken Auftreten von CDU-Politikern in Doku

n-tv · 2026-09-29 08:36:32 · Importance: 70 · Content "Dürftest du nie zulassen"Zwei Experten zerpflücken Auftreten von CDU-Politikern in Doku Die CDU fliegt zum ersten Mal in ihrer Geschichte aus einem Landesparlament und befindet sich auch ansonsten auf dem absteigenden Ast. Wer ganz pessimistisch ist, sagt sogar ihren vollständigen Niedergang voraus. So weit ist es zwar längst nicht, aber eine aktuelle Dokumentation dürfte keine große Hilfe sein. Ein Strandkorb im Kanzleramt, ein AfD-Politiker mit Tankbeleg im TV-Duell und Politiker, die sich möglichst authentisch zeigen wollen: Die zweite Staffel der ZDF-Doku "Inside CDU" hat eine Debatte über das Auftreten und die Kommunikation der Partei ausgelöst. Die vier Folgen der zweiten Staffel von "Inside CDU" sind seit dem 22. September im ZDF-Streamingportal zu sehen. Besonders viel Kritik entzündete sich an Philipp Amthors Strandkorb. Den Strandkorb sowie die Anlieferung und den Aufbau hatte der Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit im Kanzleramt privat bezahlt. In "Inside CDU" ist zu sehen, wie das Möbelstück auf den Balkon neben Amthors Büro gebracht wird. "Ja, das sieht doch super aus", sagt der 33-Jährige. Für den "unwahrscheinlichen Fall", dass er ihn einmal zum Erholen nutze, könne er ihn immer noch Richtung Kanzlergarten drehen. In den sozialen Netzwerken sorgten die Bilder für heftige Reaktionen. Mehrere Nutzer erklärten, sie hätten die Szene zunächst für Satire oder KI-generierte Inhalte gehalten. Andere warfen Amthor Überheblichkeit vor. Es gab aber auch Stimmen, die die Szene mit Humor nahmen und dem CDU-Politiker seinen Strandkorb gönnten. Auch über andere Szenen der Doku wird in den sozialen Netzwerken intensiv diskutiert, darunter von CDU-Mitgliedern selbst. "Inside CDU" geht damit in die zweite Runde. Für die erste Staffel begleitete das Kamerateam die Partei rund um die Bundestagswahl 2025. In der zweiten Staffel gehören neben Amthor unter anderem Gesundheitsminister Carsten Linnemann und Noch-Ministerpräsident Sven Schulze in Sachsen-Anhalt zu den Politikern, die immer wieder begleitet werden. Auf Anfrage wollte sich Amthor nicht zu seiner Darstellung in der Doku und der Kritik daran äußern. Anfragen an Linnemann und die CDU-Bundespartei zu "Inside CDU" blieben unbeantwortet. Immer wieder Amthor Für den Kommunikationsberater Béla Anda ist die veränderte politische Lage ein entscheidender Unterschied zwischen der jüngsten Staffel und der ersten Staffel, die noch zur Regierungszeit der Ampel-Koalition entstanden war. Anda war von 2002 bis 2005 Regierungssprecher und Chef des Bundespresseamtes unter Bundeskanzler Gerhard Schröder. Von 2012 bis 2015 war er zudem stellvertretender Chefredakteur der "Bild"-Zeitung. "In der ersten Staffel war die Union im Aufstieg, in der zweiten Staffel ist sie im Abstieg. Und der Abstieg wird natürlich die dominierende Erzählung in dieser zweiten Geschichte", sagte Anda. "Dazu kommen selbst gemachte Fehler. Aber das Momentum war nicht auf der Seite der Union." Amthor nimmt in der zweiten Staffel viel Raum ein. Die Kamera begleitet ihn durch das Kanzleramt, zeigt ihn im Anzug vor den Porträts früherer Bundeskanzler oder im Dienstwagen. Wiederholt sind seine Szenen mit klassischer Musik unterlegt. Beim Strandkorb fällt Andas Urteil deutlich aus. "Philipp Amthor macht in dieser Szene eigentlich jeden Fehler, den man nur machen kann." Der Staatsminister bediene mit seiner Sprache und seinem Auftreten Klischees und präsentiere "die Insignien dieses Amtes, als wären sie seine eigenen". Autor und Kommunikationsexperte Philipp Jessen macht an Amthors Auftritt noch einen anderen Punkt fest: Authentizität bedeute nicht automatisch, dass ein Auftritt positiv wirke. "Dieses Wort authentisch wird häufig ganz falsch benutzt. Ich halte Amthor in dieser Folge für total authentisch. Die Frage ist: Gefällt mir das wahre Ich, das ich da sehe? Das ist etwas ganz anderes." Das Problem ist aus Jessens Sicht deshalb nicht, dass Amthor dem Kamerateam solche Einblicke gewährt hat. "Die Nähe zuzulassen, ist gar kein Problem. Amthor ist ja keine Paparazzi-Aufnahme gewesen. Er hat beschlossen, die Anlieferung seines Strandkorbs filmen zu lassen. Das Problem ist, gar kein Gefühl dafür zu haben, wie das wirkt." "Super Einstellung für 'House of Cards'" Für Jessen ist der Strandkorb dabei nicht das einzige Beispiel. "Da sind einfach Bilder in dieser Doku, bei denen ich sage: Die dürftest du nie zulassen. Alleine diese Einstellung: Wenn mich jemand in der Dienstlimousine mit der Kamera von unten nach oben filmt und ich da im Dreiteiler sitze - wenn ich der Hauptdarsteller von 'Succession' oder von der Fortsetzung von 'House of Cards' bin, ist das eine super Einstellung. Aber für alles andere nicht." Mit der Wirkung sozialer Netzwerke auf politische Kommunikation beschäftigt sich Jessen auch in seinem neuen Buch "Shitfluencer - Wie Social Media Deutschlands Demokratie zerstören wird - oder retten kann". Darin geht es unter anderem darum, wie politische Auftritte auf kurze, digital verwertbare Momente zugeschnitten werden. Eine Szene aus "Inside CDU" passt für ihn besonders gut dazu. Bei einem TV-Duell in Sachsen-Anhalt zieht AfD-Politiker Ulrich Siegmund einen Tankbeleg hervor und spricht über die Spritpreise. "Den Tankbeleg hat er ja nicht zufällig in seiner Tasche, sondern er überlegt: Was ist der eine Stunt? Was ist gerade das größte Thema? Das ist Tanken", sagt Jessen. Tragen die Filmemacher eine Mitschuld? Kritik gibt es allerdings auch an der Machart der Doku. In sozialen Netzwerken und in der CDU wird über Auswahl, Schnitt und musikalische Untermalung einzelner Szenen diskutiert. Eine Antwort des ZDF auf eine Anfrage dazu lag bis Montagabend nicht vor. Anda hält es für zu einfach, die Wirkung alleine den Filmemachern anzulasten. "Wer ein Kamerateam so nah an sich heranlässt, muss einkalkulieren, dass das Ergebnis auch anders werden kann als erhofft. Und wer sich so gibt, wie Philipp Amthor sich da gegeben hat, muss auch wissen, was er damit auslöst." Die Debatte könnte Folgen dafür haben, wie viel Nähe die CDU künftig zulässt. Anda hält es für möglich, dass die Partei vorsichtiger wird. "Die Gefahr besteht auf jeden Fall, dass die CDU nach dieser Erfahrung wieder stärker dichtmacht." Dabei habe es sich nicht um ein Team irgendeines "Krawallmediums" gehandelt, sondern um das ZDF. "Seriöser kann es eigentlich kaum sein." · Summary Die zweite Staffel der ZDF-Doku "Inside CDU" (seit 22. September im Stream) löst Kritik am Auftreten von CDU-Politikern aus. Im Fokus: Philipp Amthors privat bezahlter Strandkorb im Kanzleramt, der in sozialen Netzwerken Spott und Überheblichkeitsvorwürfe auslöste. Die Kommunikationsexperten Béla Anda und Philipp Jessen kritisieren, Amthor bediene Klischees und habe kein Gespür für die Wirkung solcher Bilder; auch eine Szene mit AfD-Politiker Siegmund wird analysiert. Die CDU könnte künftig weniger Nähe zulassen.

Die CDU fliegt zum ersten Mal in ihrer Geschichte aus einem Landesparlament und befindet sich auch ansonsten auf dem absteigenden Ast. Wer ganz pessimistisch ist, sagt sogar ihren vollständigen Niedergang voraus. So weit ist es zwar längst nicht, aber eine aktuelle Dokumentation dürfte keine große Hilfe sein.

Wieder Volkspartei: CDU-Arbeitnehmerflügel fordert breitere Aufstellung der Partei

Wieder Volkspartei: CDU-Arbeitnehmerflügel fordert breitere Aufstellung der Partei

n-tv · 2026-09-27 09:25:32 · Importance: 60 · Content Wieder VolksparteiCDU-Arbeitnehmerflügel fordert breitere Aufstellung der Partei Die CDA schlägt Alarm: Nach Wahlniederlagen wirft der CDU-Arbeitnehmerflügel Friedrich Merz vor, viele Menschen verloren zu haben - und fordert eine Partei, in der Beschäftigte endlich wieder mitentscheiden. Der Arbeitnehmerflügel der CDU fordert nach den jüngsten Wahlniederlagen eine breitere Neuaufstellung der Partei. Der Bundesvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) habe einen Appell zur "Reform einer Volkspartei" beschlossen. "Wir werden unserem Anspruch, Volkspartei zu sein, nicht mehr gerecht", zitierte das ZDF aus einem vierseitigen Grundsatzpapier der CDA, das ihm vorliegt. "Zu viele gesellschaftliche Gruppen kommen in der Union kaum noch vor; zu viele Menschen erleben sie nicht mehr als ihre politische Heimat. Eine Volkspartei, die nur noch mit sich selbst spricht, hört auf, Volkspartei zu sein." Es reiche nicht, die Breite der Gesellschaft nur zu beschwören. "Sie muss in der Partei, in ihren Debatten und in ihren Parlamenten wieder erkennbar sein." Menschen aus unterschiedlichen Berufen, Regionen und Lebenswelten müssten "wieder sichtbar an Entscheidungen" beteiligt werden. Konkret fordert die CDA, dass bei Kandidaturen auf Bundes-, Landes- und Kreisebene gezielt alle Strömungen und Milieus beachtet werden, welche die CDU als Volkspartei ausmachten. Bei der Aufstellung von Wahlkreiskandidaten und Listen würden dann Beschäftigte aus Industrie, Handwerk, Pflege, Bildung und Mittelstand gleichermaßen berücksichtigt. Kritische Worte an den Kanzler Der CDA-Bundesvorsitzende Dennis Radtke übte im Interview mit dem ZDF Kritik am Parteivorsitzenden Friedrich Merz: Der habe schon vor Jahren angekündigt, dass die Aufstellung als Volkspartei verbreitert werden müsse. Stattdessen habe Merz aber nicht ausreichend vermocht, Menschen einzubinden. Man könne nicht außer Acht lassen, dass "die Rhetorik, die Menschen feiern zu viel krank, zu wenig Leistungsbereitschaft, so, dass das natürlich eher Menschen triggert, als Menschen abzuholen, das ist doch ganz offenkundig und das kann auch nicht wegdiskutiert werden und diese Dinge muss sich der Parteivorsitzende selbstverständlich zu Herzen nehmen". · Summary Der Arbeitnehmerflügel der CDU (CDA) fordert nach Wahlniederlagen eine breitere Neuaufstellung der Partei. In einem Grundsatzpapier heißt es, die Union werde ihrem Anspruch als Volkspartei nicht mehr gerecht, zu viele gesellschaftliche Gruppen kämen kaum noch vor. Die CDA verlangt, Menschen aus verschiedenen Berufen, Regionen und Lebenswelten wieder an Entscheidungen zu beteiligen und bei Kandidaturen alle Strömungen zu berücksichtigen. Bundesvorsitzender Dennis Radtke kritisierte im ZDF-Parteivorsitzenden Friedrich Merz, dieser habe Menschen nicht ausreichend eingebunden.

Die CDA schlägt Alarm: Nach Wahlniederlagen wirft der CDU-Arbeitnehmerflügel Friedrich Merz vor, viele Menschen verloren zu haben - und fordert eine Partei, in der Beschäftigte endlich wieder mitentscheiden.

"Das ist auch gut so": CDU-Generalsekretärin erklärt Personaldiskussion für beendet

"Das ist auch gut so": CDU-Generalsekretärin erklärt Personaldiskussion für beendet

n-tv · 2026-09-28 02:18:06 · Importance: 60 · Content "Das ist auch gut so"CDU-Generalsekretärin erklärt Personaldiskussion für beendet Nach dem Wahldebakel der CDU bei den jüngsten Landtagswahlen rumort es in der Partei. Doch auf die Frage, ob sich kein Ministerpräsident getraut habe, für einen Kanzlerwechsel Merz herauszufordern, reagiert CDU-Generalsekretärin Hoppermann abweisend. Es gehe nicht um "Mutproben". Die Debatte in der CDU über eine mögliche Ablösung von Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich nach den Worten von CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann erledigt. "Die Personaldiskussion ist beendet. Das ist auch gut so", sagte Hoppermann der "Rheinischen Post". Nun müsse es darum gehen, "dieses Land zusammenzuführen und die notwendigen Modernisierungsschritte konsequent weiterzugehen". Auf die Frage, ob sich kein Ministerpräsident getraut habe, Merz herauszufordern, sagte Hoppermann: "Wir sind doch nicht im Kindergarten und stellen uns gegenseitig Mutproben. Es geht um gemeinsame Verantwortung für unser Land." Die CDU-Politikerin warb dafür, Reformen besser zu erklären und auch gerecht auszugestalten. Gerechtigkeit sei das Kernthema, "egal, wohin man schaut: bei der Ausgestaltung der Sicherungssysteme, im Steuersystem und im Verhältnis zwischen Staat, Unternehmen und Bürgern. Auch bei der Einbeziehung in den Reformprozess". Die Wahlergebnisse für die AfD und die Linke speisten sich auch aus diesem Gefühl, sagte Hoppermann und verwies dabei auf den hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein. Dieser habe "recht, wenn er sagt: Die Themen der Menschen sind nicht falsch, nur weil sie von den Falschen angesprochen werden", so Hoppermann. "Das nehmen wir ernst." Die Reformen, die jetzt anstünden, seien "unbedingt notwendig, damit denjenigen geholfen werden kann, die künftig Unterstützung brauchen". "Wenn wir jetzt nichts tun, produzieren wir die Extremisten von morgen, weil immer mehr Menschen immer größere Lasten tragen müssten", mahnte die CDU-Politikerin. · Summary CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat die Personaldebatte über eine mögliche Ablösung von Bundeskanzler Friedrich Merz für beendet erklärt. Nach dem Wahldebakel der CDU bei den jüngsten Landtagswahlen sagte sie der "Rheinischen Post", es gehe nun darum, das Land zusammenzuführen und Modernisierungsschritte konsequent weiterzugehen. Auf die Frage, ob kein Ministerpräsident Merz herausgefordert habe, entgegnete Hoppermann, man sei nicht im Kindergarten und stelle sich keine Mutproben; es gehe um gemeinsame Verantwortung. Sie warb dafür, Reformen besser zu erklären und gerechter auszuges

Nach dem Wahldebakel der CDU bei den jüngsten Landtagswahlen rumort es in der Partei. Doch auf die Frage, ob sich kein Ministerpräsident getraut habe, für einen Kanzlerwechsel Merz herauszufordern, reagiert CDU-Generalsekretärin Hoppermann abweisend. Es gehe nicht um "Mutproben".

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"Spätrömische Dekadenz": CDU-Politiker Amthor löst mit Strandkorb im Kanzleramt Empörung aus

"Spätrömische Dekadenz": CDU-Politiker Amthor löst mit Strandkorb im Kanzleramt Empörung aus

n-tv · 2026-09-27 19:57:16 · Importance: 60 · Content "Spätrömische Dekadenz"CDU-Politiker Amthor löst mit Strandkorb im Kanzleramt Empörung aus Seit Tagen kursieren in den sozialen Medien Clips der ZDF-Doku "Inside CDU", in der unter anderem Jungpolitiker Philipp Amthor begleitet wird. Viele Nutzer zeigen sich befremdet vom Auftreten des Christdemokraten. Besonders eine Szene sorgt für Entrüstung. Mit einem Strandkorb auf dem Balkon des Kanzleramts hat der CDU-Politiker Philipp Amthor für Spott und kritische Reaktionen in den sozialen Netzwerken gesorgt. In einer Folge der jüngst veröffentlichten zweiten Staffel der ZDF-Dokumentation "Inside CDU" ist der 33-Jährige zu sehen, wie er den Strandkorb auf den Balkon vor seinem Büro bringen lässt. "Ja, das sieht doch super aus", sagt er, als das gute Stück vom Lieferanten ins Freie gerollt wird. Dann spricht er darüber, wie es ausgerichtet werden sollte. "Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich den mal nutze zum Erholen, dann kann ich mir den immer noch in den Kanzlergarten drehen", sagt Amthor. Amthor wird bereits vor seinem Wechsel ins Kanzleramt ebenso als politisches Talent wie als politische Reizfigur angesehen. Mit nur 24 Jahren war er 2017 erstmals in den Bundestag eingezogen. Bis vor kurzem war er Digital-Staatssekretär, seit knapp zwei Monaten ist er Staatsminister für die Bund-Länder-Beziehungen im Kanzleramt. Er stammt aus Mecklenburg-Vorpommern, wo Strandkörbe die Strände an der Ostseeküste säumen. Social-Media-Nutzer werfen Amthor Überheblichkeit vor Die Szene im Kanzleramt löste etliche Reaktionen in den sozialen Netzwerken aus. Gleich mehrere Instagram-Nutzer schrieben, sie hätten zuerst gedacht, dass es sich um Satire handle oder um KI-generierte Inhalte. Andere warfen Amthor Überheblichkeit vor, einer sprach gar von "spätrömischer Dekadenz im Endstadium". Im Vergleich mit Amthor wirke der Sonnenkönig Ludwig XIV. "wie ein bodenständiger Dude" amüsierte sich auf X Christopher Pietsch, der wie Amthor ebenfalls Christdemokrat ist. Einige Nutzer nahmen die Szene aber auch mit Humor. "Ach irgendwie ist das lustig mit dem Strandkorb. Ich gönne ihm den Strandkorb", schrieb eine Nutzerin unter einem Beitrag. So oder so: Die Szene polarisiert. Allein ein Instagram-Beitrag von "ZDF heute" zu Amthor bei "Inside CDU" wurde bis Sonntagabend mehr als 1600 Mal kommentiert. · Summary Der CDU-Politiker Philipp Amthor hat mit einem Strandkorb auf dem Balkon des Kanzleramts in der ZDF-Doku "Inside CDU" für Spott und Kritik in sozialen Netzwerken gesorgt. In der kürzlich veröffentlichten zweiten Staffel ist zu sehen, wie der 33-jährige Staatsminister für Bund-Länder-Beziehungen den Strandkorb auf den Balkon vor seinem Büro bringen lässt und sagt: "Ja, das sieht doch super aus." Nutzer werfen ihm Überheblichkeit vor, einer spricht von "spätrömischer Dekadenz im Endstadium". Einige reagieren mit Humor. Ein Instagram-Beitrag von "ZDF heute" wurde bis Sonntagabend über 1600 Mal ko

Seit Tagen kursieren in den sozialen Medien Clips der ZDF-Doku "Inside CDU", in der unter anderem Jungpolitiker Philipp Amthor begleitet wird. Viele Nutzer zeigen sich befremdet vom Auftreten des Christdemokraten. Besonders eine Szene sorgt für Entrüstung.