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Linke im Aufwind in Berlin

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Linke wollen Hauptstadt regieren: Hoppermann warnt SPD und Grüne vor "linken Extremisten" in Berlin

Linke wollen Hauptstadt regieren: Hoppermann warnt SPD und Grüne vor "linken Extremisten" in Berlin

n-tv · 2026-09-27 23:46:02 · Importance: 70 · Content Linke wollen Hauptstadt regierenHoppermann warnt SPD und Grüne vor "linken Extremisten" in Berlin SPD und Grüne sprechen mit der Linken über eine mögliche Regierung in der Hauptstadt. CDU-Generalsekretärin Hoppermann hält das für unverantwortlich und verweist auf Antisemitismusvorwürfe. Ein solches Bündnis würde in der Bundesregierung "Reaktionen auslösen". Nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann Grüne und SPD in scharfer Form vor einer Koalition mit der Linken gewarnt - und diese zu einem Bündnis mit ihrer Partei aufgefordert. "Es gibt eine andere Mehrheit mit der Union. SPD und Grüne müssen nun für sich entscheiden, ob sie sich zum Steigbügelhalter von linken Extremisten machen wollen", sagte Hoppermann der "Rheinische Post". Die Berliner Linke sei radikal und antisemitisch. Die Linkspartei hatte die Wahl am 20. September klar vor der bislang gemeinsam mit der SPD regierenden CDU gewonnen. Deren Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigte an, eine Regierung mit Grünen und SPD anzustreben. Der Weg zu Sondierungen zwischen den drei Parteien ist inzwischen frei. Die Linke gab am Freitag bei einem Parteitag grünes Licht, auch die Landesvorstände von Grünen und SPD stimmten Sondierungsgesprächen zu. Rechnerisch möglich wäre in der Bundeshauptstadt allerdings auch eine Dreierkoalition unter CDU-Führung mit Grünen und SPD. CDU-Landeschef und Spitzenkandidat Stefan Evers bekräftigte am Freitag nochmals die Bereitschaft seiner Partei zu einer "Regierung der politische Mitte". Die Berliner Linkspartei steht derzeit wegen Antisemitismusvorwürfen im Zusammenhang mit den Konflikten im Nahen Osten sowie mutmaßlicher Kontakte zu kriminellen Clans massiv in der Kritik. Die CDU brachte deshalb eine Beobachtung ihres Landesverbands durch den Verfassungsschutz ins Spiel. Die Linke will - wie die AfD - den Verfassungsschutz abschaffen. Vorbehalte gegen eine mögliche Koalition mit den Linken in der deutschen Hauptstadt gibt es auch in Teilen von SPD und Grünen. Dennoch soll es vorerst Sondierungen geben. Eralp beklagt "Stimmungsmache" Die Linke wies die Antisemitismusvorwürfe als überzogen zurück. Eralp sprach von "Stimmungsmache", die einen Erfolg ihrer Partei angeblich verhindern solle. "Diese Vorwürfe sind keinen differenzierte Kritik, sondern haben eine zerstörende Dimension erreicht", polterte die mögliche künftige Regierende Bürgermeisterin auf dem Linken-Landesparteitag am Freitag gegen Kritiker. "Ich kann nur davor warnen, einer radikalen und antisemitischen Linken hier in Berlin zur Regierung zu verhelfen", betonte Hoppermann in der "Rheinischen Post". Auch Folgen für die Koalition zwischen Union und SPD im Bund schloss sie nicht aus, falls es in Berlin zu einem von der Linkspartei angeführten Senat kommen sollte. "Das würde das Klima in der Koalition verändern - und bei uns auch Reaktionen auslösen", mahnte Hoppermann. Die Linke ist die Rechtsnachfolgerin der ehemaligen DDR-Staatspartei SED, welche 1961 den Bau der Berliner Mauer beschlossen hatte. · Summary Nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl vom 20. September hat die Linke grünes Licht für Sondierungen mit SPD und Grünen gegeben. CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann warnte in der "Rheinischen Post" scharf vor einer Koalition mit der Linken, die sie als radikal und antisemitisch bezeichnete, und verwies auf Antisemitismusvorwürfe sowie mutmaßliche Kontakte zu kriminellen Clans. Sie forderte SPD und Grüne auf, stattdessen mit der CDU zu koalieren. Auch für die Bundeskoalition mit der SPD schloss Hoppermann Reaktionen nicht aus. Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp wies die Vorwürfe als "St

SPD und Grüne sprechen mit der Linken über eine mögliche Regierung in der Hauptstadt. CDU-Generalsekretärin Hoppermann hält das für unverantwortlich und verweist auf Antisemitismusvorwürfe. Ein solches Bündnis würde in der Bundesregierung "Reaktionen auslösen".

Aus der Schmoll-Ecke: Großes Indigenen-Ehrenwort, wir finden Israel super!

Aus der Schmoll-Ecke: Großes Indigenen-Ehrenwort, wir finden Israel super!

n-tv · 2026-09-27 04:55:17 · Importance: 60 · Content Aus der Schmoll-EckeGroßes Indigenen-Ehrenwort, wir finden Israel super! Die Linke, Grüne und SPD könnten die nächste Regierung in Berlin stellen. Ich bin immer vorsichtig mit dem Hufeisen, muss hier aber mal sagen: Käme es zur Neuauflage der progressiven Koalition, geführt von der Linke, wäre die Brandmauer zumindest in der Ostzone umgehend ein Grill. Freundinnen und Freunde des gepflegten Zornesausbruchs, wie Sie wissen, ist die Bundesrepublik ein Land, das die Kunst kostspieliger Irrtümer beherrscht wie kaum ein anderes, soweit ich es beurteilen kann. Sollte ich richtig liegen, müsste Berlin das Meisterwerk sein. Da muss man nicht nur auf den Großflughafen verweisen, sondern es reichen die vielen Baustellen, an denen nicht gebaut wird, oder die mehrwöchigen Sperrungen von elf Parkplätzen, damit am zehnten Tag ein LKW mit Hänger Teile eines Gerüsts bringen und später der Bauleiter der in Arbeit befindlichen Fassadenverschönerung sein Auto abstellen kann. Apropos Fassade. Schöne Namen gehören zur PR, also nennt man eine sehr lange Straßenbahn "Urbanliner". Das klingt cool und divers, passt genau zur Hauptstadt aller Deutschen. Der, die oder das "Urbanliner" war im Sommer 2024 vorgestellt worden. Bestellt hatte das Gefährt die progressive Koalition aus SPD, Grünen und Linke. Präsentieren durfte es die reaktionäre Nachfolgeregierung aus Christ- und Sozialdemokraten. Verkehrssenatorin Ute Bonde, wie Berlins bekanntester Tennisspieler Mitglied der CDU, pries das 50 Meter lange Gefährt als Beitrag "zur Erreichung unseres großen Ziels, spätestens im Jahr 2045 klimaneutrale Hauptstadt zu sein". Die Premierenfahrt sollte in das erste Quartal 2025 fallen, wurde aber abgesagt, ebenso weitere Termine. Dann kam der Februar dieses Jahres - und endlich sollte die, der oder das "Urbanliner" ihren/seinen Anteil "zur Erreichung unseres großen Ziels" liefern, "spätestens im Jahr 2045 klimaneutrale Hauptstadt zu sein". Das zuständige technische Prüfamt - ein Glück, dass derlei Einrichtungen nach wie vor prima funktionieren - verweigerte der Straßenbahn die Zulassung: Denn voll besetzt kommt sie auf rund 100 Tonnen. Womit sie zu schwer war, um über den Alexanderplatz zu fahren, weil darunter U-Bahn-Tunnel sind, die der Last vielleicht nicht standhalten. Grundsätzlich ist es eine prima Sache, öffentliche Verkehrsmittel zu erneuern und auf moderne sowie klimafreundliche Technik zu setzen, bevor die Welt untergeht. Insofern sollten Sie sich wie ich freuen über die Anschaffung. Doch dass niemand - wirklich niemand - bei den Berliner Verkehrsbetrieben auf die Idee kam, vorher zu überlegen, ob die Dinger wie geplant sofort einsatzfähig sind, ist sehr merkwürdig. Bei irgendwem muss es doch im Hirn gebimmelt haben. Die progressive Koalition hat jedenfalls einfach geglaubt, dass die Verkehrsbetriebe wissen, was sie tun, und das Gewicht berücksichtigt haben. Und die reaktionäre Koalition hat einfach geglaubt, dass die progressive Vorgängerregierung alles richtig gemacht hat. Immerhin sind die Tunnel - gemessen an Berliner Verhältnissen - recht schnell verstärkt worden, es besteht keine Gefahr mehr. Seit Mitte Juli befindet sich die, der oder das "Urbanliner" im Regelbetrieb, was heißt, dass er, sie oder es sich an Regeln hält, was ich gut finde. Und natürlich passen jetzt alle auf, aus Fehlern lernt man. Und falls doch wieder mal was Doofes passiert und Tunnel verstärkt oder neu gebaut werden müssen: Mitglieder der Linke, die demnächst wieder an der Macht sein und mit Elif Eralp sogar die Regierende Bürgermeisterin stellen könnte, haben gute Kontakte zu Tunnelbauern in der arabischen Welt und deren Unterstützer in Neukölln. Dickes Lob Ich gebe zu, das war eine böse Anspielung auf die Abneigung gegen Israel und die Liebe zur Hamas in der Partei von Frau Eralp. Der Antisemitismus in der Linke ist ein Haupthindernis bei der Bildung einer neuen progressiven Koalition. Wobei ich glaube, dass das leicht in den Griff zu bekommen ist. Wenn alle Stricke reißen, werden Grüne und SPD ein "klares Bekenntnis" verlangen, gegen Leute in den eigenen Reihen vorzugehen, die Tunnel bauen wollen from the river to the sea. Frau Eralp und ihre Mitstreitenden* könnten - wie von Grünen und SPD gewünscht - ein großes Indigenen-Ehrenwort sprechen, dass alle in ihrer Partei Israel super und Tunnel from the river to the sea doof finden. Das reicht vielleicht SPD und Grünen. Von letzterer Partei gäbe es auch noch ein dickes Lob, dass die Linke nicht "Indianer" sagt, weil das die Welt besser macht, bevor sie untergeht. Bleibt das andere Hindernis auf dem Weg in eine glückliche Zukunft: die "Vergesellschaftung" von Privateigentum, was ich aus DDR-Zeiten noch gut kenne. Gerade der Erhaltungszustand der Wohnungen in "Volkseigentum" – nach der Wende ging es lustigerweise direkt an die Treuhand – war nicht immer erste Sahne. Aber so weit ist Berlin doch noch nicht. Da wird ein Kompromiss zwischen den Parteien vermutlich schwieriger. Helfen wird der Linke nicht, dass sie auch hier auf ein erstklassiges Beraterumfeld verweisen kann, das sich bestens mit der Vergesellschaftung von schon staatlichem oder privatem Eigentum auskennt. Ich gebe zu, das war eine böse Anspielung auf die Bösewichte, mit denen Mitglieder der Partei von Frau Eralp in Kontakt stehen. Aber Issa Remmo, Oberhaupt eines illustren Clans mit illustren Geschäftsaktivitäten, war nun mal Gast auf der Wahlparty der Linken in Neukölln. Das ist der Ortsverband der Partei, deren Sprecherin nicht von "Clan-Kriminalität" reden will, weil der Begriff für "Stigmatisierung und Schikane im Rahmen"einer "rassistischen Hetzkampagne" von Polizei und Justiz stehe. Nebenbei: Wie die guten Beziehungen zu einem Clan mit dem Kampf der Linke gegen patriarchalische Strukturen in Einklang zu bringen ist, weiß ich leider nicht. Wie auch immer. Frau Eralp sagte über Herrn Remmo: "Er war nicht eingeladen und wurde wieder rausbegleitet. Mit Organisierter Kriminalität haben wir nichts zu tun, wir bekämpfen sie." Und das durch Einsparungen bei der Polizei: Kleinkriminelle sollen zudem eine faire Chance bekommen, nicht belangt zu werden. (Was zwar wegen der Überlastung vor allem der Justiz längst der Fall ist, aber das ist eine andere Sache.) Kleinkriminalität hält die Linke für ein Produkt der Politik der anderen Parteien. Da kann die Polizei nichts machen, das kriegt man nur anders gelöst, eventuell "durch die Überwindung von Armut und sozialen Notlagen". Und des Kapitalismus. Bleibt die Frage, ab wann ist Kriminalität klein. Wenn eine Oma beklaut wird, die sich dann nie wieder auf die Straße traut? Ein Dealer weiter seinem Geschäft im Görlitzer Park nachgeht? Eine Frau in der U-Bahn angegrabscht worden ist? Ein Jude bepöbelt wird? Nicht eingeladen ... "Die polizeiliche Arbeit muss, wo immer dies möglich ist, durch Soziale Arbeit ersetzt oder zumindest ergänzt werden", schlägt die Linke vor. Man darf gespannt sein, ob das funktioniert, ob Clan-Mitglieder ihre Familien im Stich lassen und sich von Sozialarbeitern beglücken lassen, wenn zugleich das große Geld wartet. Zur Erinnerung: Mitglieder des Remmo-Clans mopsten 2017 die Goldmünze "Big Maple Leaf" aus dem Berliner Bode-Museum. Fünf Angehörige des Remmo-Clans waren in den Diebstahl von nationalem Kulturgut aus dem Grünen Gewölbe in Dresden verstrickt, sie sind für die Missetat rechtskräftig verurteilt worden. Ich bin immer vorsichtig mit dem Hufeisen, muss hier aber mal sagen: Käme es zur Neuauflage der progressiven Koalition, geführt von der Linke, wäre die Brandmauer zumindest in der Ostzone umgehend ein Grill. Dann bräuchte die CDU von der Alternative für Durchgeknallte, die Deutschland wieder normal machen will – denn von Trump lernen, heißt siegen lernen: "Make Germany normal again" – nur ein "klares Bekenntnis" fordern, gegen Leute in den eigenen Reihen vorzugehen, die Autobahnen von der Maas bis an die Memel bauen wollen. Und sich von Ex-Neonazis auf einer Wahl-Party mit der Ansage distanzieren: Der Knabe war nicht eingeladen... · Summary In einem satirischen Kommentar wird die Berliner Verkehrspolitik und eine mögliche rot-grün-rote Koalition kritisiert. Die 2022 von SPD, Grünen und Linken bestellte Straßenbahn "Urbanliner" erhielt im Februar 2025 keine Zulassung, da sie voll besetzt rund 100 Tonnen wiegt und die U-Bahn-Tunnel unter dem Alexanderplatz gefährden könnte. Nach Tunnelverstärkungen fährt sie seit Mitte Juli im Regelbetrieb. Zudem thematisiert der Text Antisemitismus-Vorwürfe gegen die Linke und Kontakte zu Clan-Kriminellen. Der Autor warnt, eine von der Linken geführte Koalition würde die Brandmauer im Osten einrei

Die Linke, Grüne und SPD könnten die nächste Regierung in Berlin stellen. Ich bin immer vorsichtig mit dem Hufeisen, muss hier aber mal sagen: Käme es zur Neuauflage der progressiven Koalition, geführt von der Linke, wäre die Brandmauer zumindest in der Ostzone umgehend ein Grill.

Linke ist "keine Bedrohung": Bartsch hält Brandmauer-Debatte für "völlig daneben"

Linke ist "keine Bedrohung": Bartsch hält Brandmauer-Debatte für "völlig daneben"

n-tv · 2026-09-28 18:21:47 · Importance: 60 · Content Linke ist "keine Bedrohung"Bartsch hält Brandmauer-Debatte für "völlig daneben" Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin wächst die Debatte über eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen. Dietmar Bartsch weist Warnungen vor seiner Partei zurück – und wehrt sich gegen jede Gleichsetzung mit der AfD. Der ehemalige Fraktionschef der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, weist Warnungen vor einer Regierungsbeteiligung seiner Partei in Berlin zurück. "Ich teile das logischerweise überhaupt nicht", sagte er in der ntv-Sendung "Blome & Pfeffer". Die Kritik an den Plänen der Linken zum Verfassungsschutz und zur Vergesellschaftung von Wohnraum werde bemüht, "um zu verhindern, dass die Linke mit Elif Eralp hier die Regierende Bürgermeisterin stellt". Bartsch betonte: "Und ich finde, das ist keine Bedrohung. Das ist eine Chance für die Stadt." Auch die Debatte über Antisemitismus und mögliche Verbindungen zu radikalen Strukturen müsse die Linke ernst nehmen, sagte Bartsch. "Ich habe ja manche Bilder gesehen, die ich inakzeptabel finde. Manche Videos, die ich inakzeptabel finde, ohne Wenn und Aber." Zugleich sagte er mit Blick auf die Verantwortlichen seiner Partei: "Es gibt niemand, der in Verantwortung bei uns ist, der in irgendeiner Weise verdächtig wäre." Bartsch wehrte sich zudem gegen einen Vergleich der Linken mit der AfD und eine Brandmauer zu seiner Partei. Moderator und ntv-Politikchef Nikolaus Blome hatte gefragt, ob es neben der AfD auch eine Brandmauer zu "dieser Linke in Berlin" brauche. Diese Ansicht teile er "logischerweise überhaupt nicht". Das sei aus seiner Sicht "völlig daneben". Bartsch kritisierte zugleich Pläne für eine Regierung aus Union, SPD und Grünen in Berlin. Es sei falsch, dass Parteien, "die richtig verloren haben", gemeinsam mit einem "Hilfsmotor der Grünen" regieren sollten. Die Argumente gegen die Linke würden vor allem genutzt, "um zu verhindern, dass die Linke mit Elif Eralp die Regierende Bürgermeisterin stellt". Zugleich verwies Bartsch auf die Regierungsbeteiligung der Linken in anderen Ländern: "Bodo Ramelow war Ministerpräsident. Der hat einen Verfassungsschutzpräsidenten eingesetzt, der im Übrigen unter einem CDU-Ministerpräsidenten jetzt weiter im Amt ist." Bei der Vergesellschaftung von Wohnraum verwies er auf einen Berliner Volksentscheid: "60 Prozent in Berlin haben bei einem Volksentscheid entschieden." Die ntv Sendung "Blome & Pfeffer" wird am Montag, 28. September 2026 um 20.15 Uhr und 23.30 Uhr auf ntv ausgestrahlt. · Summary Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin weist Dietmar Bartsch, ehemaliger Fraktionschef der Linken im Bundestag, in der ntv-Sendung "Blome & Pfeffer" Warnungen vor einer Regierungsbeteiligung seiner Partei zurück. Er nennt die Linke "keine Bedrohung", sondern eine Chance für die Stadt, und lehnt jede Gleichsetzung mit der AfD sowie eine Brandmauer ab – die Debatte darüber sei "völlig daneben". Zugleich räumt er ein, dass die Linke sich mit Antisemitismus und radikalen Strukturen ernsthaft befassen müsse. Pläne für eine Regierung aus Union, SPD und Grünen kritisiert er.

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin wächst die Debatte über eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen. Dietmar Bartsch weist Warnungen vor seiner Partei zurück – und wehrt sich gegen jede Gleichsetzung mit der AfD.

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"Judenhass im Programm": Unionsländer drohen Berlin mit Geldentzug, sollte Linke regieren

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n-tv · 2026-09-29 08:34:21 · Importance: 70 · Content "Judenhass im Programm"Unionsländer drohen Berlin mit Geldentzug, sollte Linke regieren Nach dem Wahlsieg der Linken könnte Berlin erstmals eine linksgeführte Regierung bekommen. Markus Söder droht bereits mit finanziellen Konsequenzen. Nun zieht sein CSU-Fraktionschef nach und will alle unionsgeführten Länder gegen die Hauptstadtfinanzierung vereinen. Im Falle einer erfolgreichen Regierungsbildung in Berlin unter Führung der Linkspartei drohen die unionsregierten Bundesländer mit finanziellen Konsequenzen. "Sollte Berlin eine Landesregierung bekommen, die Antisemitismus und Judenhass im Programm hat, werden wir eine gemeinsame Initiative starten, auch zur Frage, wer finanziert die Hauptstadt", sagte CSU-Landtagsfraktionschef Klaus Holetschek nach einem Treffen der Fraktionschefs aus den CDU/CSU-regierten Bundesländern in München. Am Sonntag hatten sich die Fraktionschefs der CDU/CSU-regierten Länder zum Austausch mit Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder in der Staatskanzlei in München getroffen. Dieser hatte ebenfalls in der Vergangenheit über finanzielle Folgen gesprochen, sollte die Linke eine Regierung in Berlin bilden können. Dabei geht es zum einen um Geld aus dem Länderfinanzausgleich - Berlin ist eines der größten Nehmerländer. Zum anderen müsse auch der neu ausgehandelte Hauptstadtfinanzierungsvertrag nochmals besprochen werden. Dieser gleicht Mehrausgaben des Landes Berlin durch den Bund in den Bereichen innere Sicherheit und Hauptstadtkultur aus. Länder wollen Zusammenarbeit ausbauen Holetschek, der Initiator des Treffens sagte weiter, in Zeiten bundespolitischer Herausforderungen brauche es den engen Schulterschluss der Länder mehr denn je. "Politik muss wieder schneller entscheiden und wirksame Ergebnisse liefern. Die Menschen erwarten konkrete Lösungen etwa bei Gesundheit, Pflege und Energiekosten. Dafür braucht es im Föderalismus enge Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg und einen guten Draht zwischen Regierungen und Parlamenten." Auch mit Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz sei ein entsprechendes Treffen geplant. "Wir wollen dabei Taktgeber und Stabilitätsanker sein, politische Impulse setzen und gemeinsame Werte, Eigenverantwortung und Gemeinsinn stärken", betonte Holetschek. Themen des Treffens seien unter anderem die wirtschaftliche Stabilisierung des Landes und die anstehenden Sozialreformen, aber auch die Bedeutung des Föderalismus gewesen. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz, Niedersachsens CDU-Chef Sebastian Lechner, sagte, die Union stehe seit mehr als 80 Jahren für das Versprechen "Wohlstand für alle". Dieses Versprechen müsse erneuert werden. "Wer arbeitet, muss wieder mehr von seinem Lohn behalten. Genau daran wird sich erfolgreiche Politik messen lassen. Die beschlossenen Reformen bei Rente, Gesundheit und Pflege müssen jetzt konsequent umgesetzt werden." "Die jüngsten Wahlergebnisse sind ein unüberhörbarer Weckruf für die gesamte Union. Jetzt müssen sich zwingend alle zusammenreißen, geschlossen handeln und die Voraussetzungen für ein gutes Leben auch in Zukunft schaffen", betonte Andreas Bühl, CDU-Fraktionschef im Thüringer Landtag. Die Themen der Menschen endeten nicht an Landesgrenzen. CDU und CSU wollten daher im Schulterschluss der Unionsfraktionen "erfolgreiche Lösungen schneller voneinander übernehmen und unseren gemeinsamen Anliegen in Berlin mehr Gewicht verleihen". · Summary Die unionsgeführten Bundesländer drohen Berlin mit finanziellen Konsequenzen, falls dort eine Regierung unter Führung der Linken gebildet wird. CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek kündigte nach einem Treffen der Fraktionschefs der CDU/CSU-regierten Länder in München eine gemeinsame Initiative zur Hauptstadtfinanzierung an. Es geht um den Länderfinanzausgleich, aus dem Berlin stark profitiert, und den Hauptstadtfinanzierungsvertrag. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte finanzielle Folgen ins Gespräch gebracht. Zudem wollen die Länder die Zusammenarbeit ausbauen, etwa bei Gesundheit,

Nach dem Wahlsieg der Linken könnte Berlin erstmals eine linksgeführte Regierung bekommen. Markus Söder droht bereits mit finanziellen Konsequenzen. Nun zieht sein CSU-Fraktionschef nach und will alle unionsgeführten Länder gegen die Hauptstadtfinanzierung vereinen.

Berliner SPD will mit Linken und Grünen sondieren

Berliner SPD will mit Linken und Grünen sondieren

tagesschau · 2026-09-26 20:07:54 · Importance: 70 · Content Nach Wahl in Berlin SPD will mit Linken und Grünen sondieren Der Vorstand der Berliner SPD hat sich nach Informationen des rbb zu Sondierungsgesprächen mit Linkspartei und Grünen bereit erklärt. Damit haben nun alle drei Parteien Sondierungen zugestimmt. Die Berliner SPD wird Sondierungsgespräche mit den Linken und Grünen führen. Das hat der Landesvorstand der SPD nach rbb-Informationen am Samstag beschlossen. Dem Sondierungsteam sollen bis zu fünf Personen angehören, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Darunter seien die beiden Landesvorsitzenden Bettina König und Steffen Krach sowie Derya Caglar für die Fraktion. Hinzu kämen je nach Gesprächsthema bis zu zwei weitere Mitglieder des geschäftsführenden Landesvorstands oder andere Expertinnen und Experten der Partei. Zuvor hatten die Linken am Freitagabend bei einem Sonderparteitag mit großer Mehrheit beschlossen, Sondierungen mit Grünen und SPD aufzunehmen. Die Grünen hatten den Gesprächen bereits unter der Woche zugestimmt. Bundesspitze der Grünen stellt Bedingungen Die Bundesspitze der Grünen stellte allerdings am Samstag Bedingungen für die Verhandlungen: Die Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner sagte dem Magazin "Der Spiegel", dass die Linkspartei in einer rot-grün-roten Regierung nicht das Innen- oder Justizressort führen dürfe. Als Grund nannte Brandtner die Kontakter einzelner Linken-Politiker zu Menschen mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität oder Hamas-Unterstützern. Sie bezog sich damit vor allem auf den Bundestagsabgeordneten der Linken, Ferat Kocak, der mit Mitgliedern des Remmo-Clans und dem Terrorunterstützer Ibrahim Ibrahim Kontakt hatte. Brandtner lehnte zudem die Forderung der Linken ab, den Verfassungsschutz und Teile der Polizei wenn möglich durch soziale Arbeit zu ersetzen. Auf SPD-Seite sagte Alt-Bundeskanzler Olaf Scholz, er erwarte bei den Linken während der Koalitionsverhandlungen Kompromisse. Linke als Wahlsieger Die Linke war bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am vergangenen Sonntag mit 25,7 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden. Mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp will die Partei erstmals die Regierende Bürgermeisterin stellen. In Berlin steht die Linke unter anderem wegen umstrittener Positionen von Teilen der Partei zum Nahostkonflikt in der Kritik. Die Parteispitze wies Antisemitismusvorwürfe zurück. Sendung: Fritz vom rbb, 26.09.2026, 20:30 Uhr Audio: Fritz vom rbb, 26.09.2026, Bent-Erik Scholz · Summary Der Landesvorstand der Berliner SPD hat am Samstag beschlossen, Sondierungsgespräche mit Linken und Grünen zu führen. Damit stimmen alle drei Parteien Sondierungen zu. Dem SPD-Team gehören bis zu fünf Personen an, darunter die Landesvorsitzenden Bettina König und Steffen Krach sowie Derya Caglar. Die Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner forderte, dass die Linke in einer rot-grün-roten Regierung weder das Innen- noch das Justizressort führen dürfe, und lehnte deren Forderung nach Ersetzung von Verfassungsschutz und Polizei ab. Die Linke war mit 25,7 Prozent stärkste Kraft und will mit El

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